Brüche langer Röhrenknochen und im Bereich des Hüftgelenkes

 

Die Verletzungen langer Röhrenknochen sind meist Folgen von Unfällen im Straßenverkehr und Sport. Das Prinzip der Frakturversorgung besteht in einer schnellen und den Körper wenig beeinträchtigenden Wiederherstellung (minimalinvasives Verfahren) eines belastungsstabilen Knochens und somit einer funktionsfähigen Extremität.

Hierzu stehen uns in unserer Klinik so genannte unaufgebohrte Titan-Marknägel (Allergieprophylaxe) zur Verfügung. Diese werden über kleine Hautschnitte in den Markraum der Knochen eingebracht und mit Schrauben fixiert. Nach Ausheilung der Fraktur erfolgt die Entfernung der Implantate.

Brüche im Bereich des Hüftgelenkes treten häufig bei alten Menschen auf. Hier ist es besonders wichtig die ursprüngliche Mobilität schnellstmöglich wieder herzustellen, um Komplikationen die durch eine drohende Bettlägerigkeit hervorgerufen werden können, wie Thrombose, Lungenentzündung oder Durchliegegeschwüre (Decubitus), zu vermeiden. Dazu stehen uns verschiedene Möglichkeiten der Frakturstabilisierung in Form von speziellen Marknägeln, Schrauben bis hin zum künstlichen Hüftgelenksersatz zur Verfügung. 

Daneben stehen im St. Josefs-Krankenhaus alle weiteren gängigen Verfahren zur Knochenbruchbehandlung zur Verfügung.

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