Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)

 

Von einer arteriellen Hypertonie spricht man bei Blutdruckwerten von 140/90 mmHg und darüber. Bei ca. 90 Prozent der Patienten läßt sich keine Ursache für die erhöhten Blutdruckwerte feststellen, man spricht von einer primären oder essentiellen Hypertonie. Bei den übrigen 10 Prozent ist die Hypertonie eine Folge einer anderen Erkrankung, z. B. des Herz-Kreislaufsystems oder der Nieren, und wird dann als sekundäre Hypertonie bezeichnet.

 

Die Hypertonie verläuft meist jahrzehntelang beschwerdefrei. Mit zunehmender Erkrankungsdauer kommt es allerdings zu Organveränderungen, vor allem am Herzen und den Gefäßen, die ihrerseits Beschwerden verursachen und zu Komplikationen, wie z. B. Herzinfarkt und Schlaganfall, führen können. Die Diagnose der Erkrankung ist mit der unblutigen Blutdruckmessung heute denkbar einfach und unkompliziert.


Zur Behandlung:

Jeder Patient mit Hypertonie sollte so früh und effektiv wie möglich behandelt werden, um Komplikationen und einem vorzeitigen Tod vorzubeugen. Zur Behandlung stehen sowohl allgemeine Maßnahmen als auch eine Vielzahl von Medikamenten zur Verfügung. Die Ersteinstellung und die Therapieüberwachung sollten jeweils zwischen Hausärzten und Fachärzten abgestimmt werden; in Fällen schweren Bluthochdrucks ist eine stationäre Behandlung angezeigt.